Freitag, April 11, 2008

Nacho und Viewy auf Reisen

Diese Kurzgeschichte wurde mir neulich geschickt. Verfasser unbekannt? Bitte melde Dich...es muss doch noch weiter gehen....
Vielen Dank Mr. X

Nacho und Viewy auf Reisen:
Heute: China
Nacho und Viewy besuchten vor kurzen das Land der untergehenden Sonne und aufkommenden Proteste, nämlich China. Im folgenden Erfahrungsbericht zeigen sie uns, wie gefährlich das größte Volk der Erde für Minderheiten, wie Nacho und Viewy es sind, sein kann.
N: „Schon am Flughafen gab es den ersten Ärger, denn die Tickets warn voll die Plagiate!“
V: „Genau, die Plakate haben was ganz anderes erzählt im Reisebüro, aber die sind da sowieso so unfreundlich geworden, wegen der Internetreiseanbieter!“
N:“ Jaja, egal, jedenfalls mussten wir dann nochmal 10 Renmimbi drauflegen um zwei Plätze in der Holzklasse zu bekommen, die sind echt teuer, weil die Chinesen die ganzen Rohstoffe für ihre Kraftwerke brauchen!“
V: „Echt? Haben die Kraftwerk auch kopiert?“
N: „Die Kopieren alles!“
V: „Alles?“
N: „Ja, mann!“
V: „Und was sind Renmimbis?“
N: „Das war doch das Geld da, Du Reislutscher! A Propos, der kam mir nach zwei Tagen schon überall wieder raus, ich kann Euch nur empfehlen, Leute, esst mehr von diesen Krupuk-Chips, die stopfen besser und man muss da unten nicht so oft auf Toilette, weil die sind nicht so sauber da!“
V: „Das stimmt, als wir im Hotel angekommen sind, gabs da auch nur ein Klo und das war auch nicht so der Burner. Also ich habs mal ausprobiert und danach wollte ich so den Hotelchef begrüßen und geb so die Hand und er war voll entsetzt weil er wohl dachte ich hab mir die Hände nicht gewaschen!“
N: „Und, hatteste?“
V: „Nö, die brauchen doch das Wasser, das ist auch Rohstoff, für ihre Wasserkraftwerke!“
N: „Stimmt, hatte ich vergessen. Also da unten geht ungefähr alle 5 Minuten ein neues Kraftwerk ans Netz!“
V: „Wie, ich dachte, Internet ist da unten zensiert von der großen Volkspartei?“
N: „Ans Stromnetz! Stromnetze haben die genug, die Leitungen sind da so dick, da kannste mit dem Auto durchfahren, wenn man das mal so bildlich beschreiben soll. Dafür ist das Internetkabel bei denen dünner, deswegen dürfen da nur die wichtigsten Informationen durchgehen!“
V: „Das ist ja grausam, dann gibt’s da ja garkeine Blogs so wie wir sie hier machen können!?“
N: „Ne, das geht garnicht bei denen. Aber die Chinesen sind ja auch nicht so kreativ, weil die da unten nach dem Prinzip der Gleichheit leben, das sagt die SPD da unten!“
V: „Wieso SPD?“
N: „Na die haben doch auch Rot als Farbe!“
V: „Stimmt, wahrscheinlich ist die Bundeskanzlerin deswegen da unten nicht so gern gesehen, weil sie ja schwarz als Farbe hat und die Chinesen mögen nur Rot als Farbe, der Dalai Lama hat ja auch orange, das mögen die nicht weil es ja Rot ähnlich sieht!“
N: „Ja, kann man so sagen! Naja, wir wollten ja eigentlich was zu China als Land erzählen und hier keinen Kunstunterricht machen!“
V: „OK, dann erzähl vom ersten Tag, der war total spannend!“
N: „Ja, das war so, wir gehen so aus dem Flughafen raus, das war schon abends, weil wir sind von Hannover geflogen und die Chinesen mussten noch Strafe zahlen, weil das Flugzeug auch son Plagiat war, deswegen sind wir erst vier Stunden später losgekommen, und gehen so aus dem Flughafen raus, da denk ich so: Ey, voll wie bei uns zuhause alles. Die Straßenschilder auf deutsch, da war eins, da war sogar Berlin ausgeschildert, das haben die auch kopiert.“
V: „Deswegen ist auf den Straßen da auch so ein Chaos, weil die nämlich alle dann nicht wissen, wo sie abbiegen sollen.“
N: „Genau. Und wegen dem Nebel da. Die Straßen sind da so im Nebel, dass ich die ganze Zeit Husten musste. Ich hab dann mal so nen Chinesen gefragt, ey bin ich hier in London oder was da hat der geantwortet: Ne, in Peking! Toll! Das hat mir total geholfen, Spaß verstehen die da auch nicht!“
V: „Naja, der Nebel war nicht vom Wetter sondern von den Autos, weil die die Plagiate für Katalysatoren noch nicht so richtig fertig haben, deswegen müssen auch die meisten Chinesen mit so Rikshas fahren, also die haben dann keinen Motor sondern ziehen dich in soner Art Schubkarre.“
N: „Ey, die Fahrt war so lustig Viewy. Weißte noch wie ich immer so gesagt habe rechts lang und der Chinese immer so ich versteh nicht?“
V: „Hehe, ja genau. Navitationsgeräte haben die da zwar total viele, aber da sind total viele Fehler drin, weil die Chinesen ja ihre Stadt andauernd abreissen und anders wieder aufbauen! Da musste ständig updaten und weil das Internetkabel bei denen ja so klein ist, dauert das immer total lange und deswegen sagen die meisten Chinesen drauf geschissen und merken sich den Weg so!“
N: Die können sich echt total viel merken, z.b. Geschichte. Als Brad Pitt damals beim Dalai Lama war, war der noch total das Kind und da waren die schon sauer auf den und jetzt sind die das immer noch, weil die sich das alles gemerkt haben von damals.“
V: „Respekt, ich war in Geschichte nicht so gut, nur die Römer die konnte ich wegen der Asterixhefte ganz gut! Vedi , vidi vici! Oder so ähnlich!“
N: „Ich glaube Brad Pitt-Filme zeigen die heute auch nicht mehr da in den Kinos!“
V: „Ne, die stehen eh mehr so auf Bruce Lee. Da unten kann echt jede Sau Karate. Wir waren da auf sonem Markt und wollten mit dem einen so handeln, weil Nacho sich da sonen Broiler kaufen wollte, die hängen da an so Stöcken rum, da ist der voll sauer geworden und hat mit Nacho sonen Karatetrick gemacht, das der voll ausweichen musste!“
N: „Ja, stimmt, ein Glück standen da so GutVIK-Ikea Plagiate rum, da bin ich dann reingefallen. Die Qualität ist wirklich nicht so gut bei denen!“
V: „Naja, jedenfalls sind wir dann so da rumgelaufen und kamen dann an so eine Ecke, wo sich die Chinesen wieder mal geprügelt haben. Die machen das gerne, im Fernsehen läuft das dann auch, da muss dann einer durch so nen Hindernisparkur laufen und die anderen dürfen ihn so mit Steinen beschmeissen und mit Stinkbomben und das Kamerateam hält da immer voll drauf!“
N: „Ne, aber auf der Strasse war das sone SPD-Veranstaltung. Die haben sich mit so ein paar orangfarbenen gestritten, weil der Dalai Lama denen gesagt hat, dass jetzt vor Olympia die Chinesen nicht soviel streiten sollen mit den Orangenen.“
V: „Der Dalai Lama war doch garnicht da! Der wohnt in Indien!“
N: „Aber die Chinesen finden den glaube ich garnicht so schlecht, die haben immer sein Photo da angebrüllt und geschrien: Komm du nach Hause!“
V: „Ich hab das auch nicht so richtig verstanden.
N:“ Egal, die finden Photos total toll, die haben eins an soner Mauer, das ist deren Bundeskanzler, der da hängt, Maoam oder so hieß der, der ist aber schon tot. Aber Photografieren tun die trotzdem weiter, die haben alle ne Kamera und fahren hier ja auch immer so in Gruppen rum und blockieren die Marktplätze in den Großstädten, weil sie immer Kirchtürme knipsen wollen, weil so Kirchen haben die selber nicht.“

Kommentare:

Nacho hat gesagt…

Muss wohl der Reiseleiter gewesen sein, was?

Maddin hat gesagt…

^^ wer hat hier als "nacho" kommentiert?

nacho hat gesagt…

Ich, warum?
Könnte ja auch fragen: "Wer hat hier als "maddin" kommentiert?"

StanDZ hat gesagt…

Einfach nur geil!!!